DJ-Sets im Test

Traktor-Set

Nachdem ich im Dezember 2014 an einem TRAKTOR-S8-Workdshop teilnahm, der mehr eine Produktdemo war, hatte ich den Drang, das Ding selbst zu testen. Ergänzt war das Set durch einen X1 MK2 (überflüssigerweise) und einen F1, den ich automatisch aktivierte.
Für “Traktoristen” ein echtes Vergnügen – loslegen wie gewohnt.
Leider waren auf dem Teststup nur die Demo-RMX-Sets und ein Slot für meine Traktor-NML-auf-USB stand auch nicht zu Verfügung.
Beim Einfügen neuer Tracks in das jeweils freie Deck gab es Clippingeffekte; entgegen meiner Gewohnheit ging ich der Ursache nicht auf den Grund: in einer Demoinstallation sollte man erwarten, dass die Gerätschaften schon tippitoppi konfiguriert sind :/

Pioneer-Set

Also weiter in die Pioneer-Versuchsküche: von links nach rechts
XDJ 1000, CDJ 900 NXS, DJM 850K, CDJ 2000.

Alles Topgeräte, der XDJ 1000 wird wohl künftig die Club-Sets bestimmen, denn welcher DJ will noch mit CDs antraben?
Allerdings stimmte bei diesem Demo-Set die Mischung nicht – in einem echten Set braucht es m.E. die gleichen Komponenten.
Insbesonders der Wechsel vom XDJ mit Touchscreen auf die CDJs ist ein Bruch im Handling, der keinem DJ zugemutet werden sollte.
Ob touchscreen- oder buttongesteuert, hauptsache konsistent.

XDJ-RSet of the day
Zuletzt also wg. Spassfaktor noch an den XDJ-R All-in-One-Controller-Mixer, den ich erstmal selbst an Monitore anschloss.
Vorbereiteten Stick (mit rekordbox-Export) rein und loslegen.
So muss es sein. 🙂

Welches nun das beste Set ist, will ich nicht beurteilen. Das modular augebaute zweite entspricht nicht der Realität (hoffe ich doch) sondern hatte einfach nur Showroomhintergrund.
Nr. 1 erfreut die Traktoristen, zu denen auch ich gehöre, allerdings muss auch ein Traktorist mal ohne Laptop auskommen.
Zudem bin ich persönlich ein Freund modularer Sets.
Die Zukunft (sehr nahe) wird jedenfalls ohne CD-Laufwerke stattfinden.