Laptop-DeeJaying Basics 07 – digitale Klangregelung

Was tun, wenn kein Mixer zur Klangregelung zu Verfügung steht?
M.E. eine der wichtigsten technischen Aufgaben des DJs ist die Klanganpassung bzw. -optimierung (insbesondere beim Tango).

In iTunes kann dies mit dem eingebauten Equalizer geschehen – und man kann hier auch die Stücke mit vorbereiteten EQ-Einstellungen taggen und zum Abspielen verwenden.

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Die Bedienoberflächen der gängigen DJ-Softwares stellen meist eine gute integrierte Klangreglung mittels Drehregler zu Verfügung. Diese mit Trackpad oder Maus zu bedienen ist nicht unbedingt “ergonomisch”.
Hier empfehle ich als kleinen Einstieg einen MIDI-Controller mit “so vielen Knöpfen wie nötig, so wenig wie möglich” (für MIDI-Beginner) – diese steuern also nur was die Software hergibt, mit dem tatsächlichen Klang haben die überhaupt nichts zu tun.

Hier die Tipps:
AKAI LPD8 Laptop Pad Controller (ca. 40 Euro)

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Novation Launch Control (hat schon doppelt soviele Drehregler – ca. 100 Euro)

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Korg nanoKONTROL 2 black (ca. 40 Euro)

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Icon iControls (ca. 50 Euro)

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Demnächst an dieser Stelle: kleines MIDI-Mapping Tutorial für algoriddim djay 😉

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Playlist aus Traktor exportieren – in iTunes importieren

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In traktor habe ich die Möglichkeit, nach “Feierabend” mein Set zu exportieren.
Da ich meine Milonga-Sets derzeit in iTunes vorbereite und auch die Playlist vergangener archiviere, ist ein abschliessender Export (auch in algoriddims ‘djay’ möglich) aus traktor sinnvoll.

Bildschirmfoto 2014-07-20 um 12.31.25  mit rechter Maustaste komme ich auf dem Historyfolder ins entprechende Menü. Auch die Möglichkeit, mit ‘Save as Webpage’ eine Liste zu erstellen, schätze ich sehr. Hier sehe ich auch die tätsächlich gespielte Länge der Tracks.

Bildschirmfoto 2014-07-20 um 12.32.40 Für den Wiederimport in iTunes sind die in der Abbildung gewählten Einstellungen empfehlenswert.
Achtung: Die Checkbox ‘Copy Tracks To Destination’ ist beim Öffnen des Dialogs aktiviert und das Exportformat ist das traktor-NML-Format! Unbedingt die Checkbox ausschalten, sonst bekommt man die im Anschluss in iTunes dupliziert und als Format m3U wählen.
Ein Kollege und ich hatten das Problem, dass die so exportierten m3U-Listen leer waren, sich per Doppelclick in iTunes öffnen liessen, aber auch da kein Track angezeigt wurde. Zur Kontrolle einfach die m3U in einem Texeditor öffnen und überprüfen, ob das dem iTunes-Music-Pfad entspricht:
/Users/xyz/Music/iTunes/iTunes Media/Music/Aaliyah/Aaliyah/15 Try Again.mp3

Ist dem so, dann klappt es auch mit dem Öffnen per Doppelclick in iTunes und eine Kontrolle im Musik-Browser zeigt, dass ich keine Duplikate importiert habe, sondern nur die Liste.
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🙂
Meine aktuelle iTunes-Version: 11.3

 

Upgrade von djay auf traktor 01

 

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traktor-Setup zum Remixen und zur Integration meiner alten Terchnics SL-1200MK2-Plattenspieler in ein DVS (digitales Vinyl System) 🙂

Neben dem Tango-DeeJaying bastel ich (back to the roots) am guten alten MixTape-DeeJaying – oder wie man heute auch sagt: *Bedroom-DeeJaying”.

Quasi als Abfallprodukt dessen habe ich mein traktor-Setup auf die Anforderungen fürs Tango-DeeJaying verkleinert (Anlass war die Unterstützung eines Tango-DJ-Kollegen, der sich mit seinen Settings in traktor etwas verfahren hatte; sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, traktor Scratch Pro für ein Tango-Setup zu reduzieren).

Rot habe ich die drei wichtigsten Gründe (für mich) markiert:

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Am linken Rand das separate “Vorhör-Deck” – (in djay musste ich zum Vorhören immer einen Plattenteller freiräumen, was die Automix-Liste durcheinander brachte).
In der Mitte markiert der digitale 4-Band-EQ zur Klangregelung, der der Charakteristik der “Allen&Heath Xone”-Mixer nachempfunden ist. Zur Klanregelung gibt es unterschiedliche Meinungen – die, die die Regelung am Mixer bevorzugen und die, die es in der Software tun. Ich will hier derzeit einfach Erfahrung sammeln und teste beides 😉
djay bietet ‘nur’ eine 3-Band-Klangregelung (Bass Mitten Höhen). Was meine Tests mit traktor auch ergeben, meine bisherige Erfahrung zeigt mir, dass egal welche Regelung ich verwende, eine Verbesserung im Klang immer erreichbar ist, wenn ich die Ohren aufmache und sie  anwende.

Und zuletzt rechts oben der kleine Button für die Autoplay-Funktion (in traktor ‘Cruise-Mode’ genannt).
Achtung: wenn die aktiviert ist und ich blende z.B. die Cortina ausn (‘fade out’), wird der nächste Tango eingeblendet (‘fade in’).

Also vor dem Ausblenden der Cortina Autoplay deaktivieren… 😉
Oder man verwendet im Vorfeld zurechtgestuzte Cortinas – ein anderes Thema!
Und weil traktor eben nicht so einfach zu konfigurieren wie djay ist, gibts hier bestimmt mehrere Fortsetzungen …

P.S.: Fürs Tango-DeeJaying benötigt man keinesfalls die von mir verwendete Version ‘Scratch Pro’, sehr wahrscheinlich nicht einmal die ‘Pro’, sondern nur die ‘LE’-Version – also erstmal klein anfangen und wenn die ‘LE’ nicht reicht, upgraden 🙂

Laptop-DeeJaying Basics 03

Die einfache Handhabung von djay – in wenigen Sekunden die richtigen Einstellungen finden und wählen.

Wer djay kennt und die Voreinstellungen mit anderer Software vergleicht, weiss welche Zeitersparniss djay bringt.
Während ich bei anderen Lösungen dann doch mal das Handbuch benötige oder mich in die Tiefen der Systemeinstellungen bewegen muss, habe ich in djay minimalen Zeitaufwand.
Das beginnt beim Programmstart: djay scannt die Systemeinstellung auf verwendete Komponenten (externe Soundkarten etc.) und fragt gleich nach, ob es diese verwenden soll. (y)

Der Dialog zur Einstellung der Komponenten ist “sehr übersichtlich”:
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Fürs Tango-DeeJaying verwende ich die Funktion Automix (analog zum Abspielen einer Playlist in iTunes).
Wichtig ist hier, das Ein- und Ausblenden zu unterbinden.

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Start- und Übergangsdauer auf “0” setzen.

Nicht vergessen: die Lautstärkeanpassung.

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Für iPhone- oder iPod-Besitzer ein nettes Feature: die Fernsteuerung mit der djay-Remote-App (im iTunes-Store). Ich habe sie auf meinem iPod, allerdings ist die Konfiguration über offenes Netzwerk doch etwas heikel und der Nutzen, dass ich per Fernsteuerung die Klangoptimierung z.B. von der Tanzfläche aus vornehmen kann, ist dann doch nicht so gross.

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Wie man erkennt, erklärt djay auch die Fachbegriffe wie hier ‘Auto-Gain’ sehr anschaulich.
Ein weiterer Pluspunkt, was mich zu dem Urteil bringt, dass djay die “Lernsoftware” schlechthin unter den DJ-Programmen ist.
(Soweit ich weiss, spielen/lernen die Kids einer Freundin auch mit djay – also wörtlich “kinderleicht”)

Laptop-DeeJaying Basics 02

Begonnen habe ich ca. 1999, die Leichtigkeit des Laptops mit iTunes zu kombinieren.

Die Lautstärkenanpassung gab es damals auch schon. Die Klangregelung habe ich damals extern (am Mixer bzw. Verstärker) vorgenommen. Problem: iTunes gibt nur einen Stereokanal aus, ich kann nicht vorhören. :/

Frühe Versionen von traktor waren mir zu komplziert, als DJ-Version wie heute gab es traktor nur für Windows.
Vor einigen Jahren kamm ich dann auf djay von algoriddim.

Das liest die iTunes Music Library.xml in rasender Geschwindigkeit ein (da kommt m.E. keine andere Software ran) und gibt es für wenig Geld (inzwischen im Apple app store) – derzeit EUR 17,99.
Jetzt hatte ich die Möglichkeit, vorzuhören. Dazu habe ich mir eine USB-Soundkarte

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(iMic von griffin) zugelegt – damals ca. EUR 20,- .

Zum Vorhören reicht diese und die Qualität der integrierten MacBook Pro-Soundkarten war immer schon die beste im Vergleich zu anderen Laptops. (Aktuell wird da wohl ein Wolfson AD/DA-Wandler verbaut, den Elektroniker durchwegs positiv bewerten).
Mein TIPP – oder so habe ich angefangen: erste kleine Schritte machen, nicht zuviel Geld ausgeben, die Hardware benutzen die man kennt (Apple ist seit 1993 meine hauptberufliche Plattform), Defizite der Komponenten identifizieren und Schritt für Schritt die Verbesserungen vorantreiben (z.B. in den Anwenderforen oder per Bugreport an die Softwarehersteller) und wenn nötig upgraden, crossgraden (also die Software wechseln)… und den Spassfaktor nicht vergessen:
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djay (hier Version 4.2.2) hat mir wg. der Oberfläche und dem Titelbrowser ähnlich dem in iTunes einfach saugut gefallen 😉