Laptop: Soundcheck Macbook Pro

Audio-MIDI-Setup

Audio-MIDI-Setup

Bildschirmfoto 2014-07-18 um 09.04.31

Gut, dass wir verglichen haben! Diese Woche hatte ich ein Gespräch mit dem Pioneer-Support bzgl. optimaler Aufnahmequalität für meine ‘digitalen Mixtapes’.

Natürlich kann ich mein Tape direkt in Traktor aufnehmen, allerdings ist die Festplatte meines in die Jahre gekommenen iMacs schon etwas voll und ein Rauschen ab ca. 18 Minuten schrie nach Handlungsbedarf.

Auf Empfehlung von Pioneer verwende ich jetzt das analoge Rec Out-Signal des DJM-750 und digitalisiere dieses wiederum auf meinem Macbook Pro.

Interessanterweise bestätigte der Supporter die hervorragende Qualität der Apple- Soundkarte (wo doch jeder Hersteller natürlich in seinen Geräten die besten Soundprozessoren verbaut 😉 ).

Im Anschluss ging es darum, bei guter Klangqualität eine nicht zu grosse Datei zu erzeugen – ein Mixtape, das eine CD füllen soll, hat nun mal 70 Minuten länge und die ‘Aufnahme’ findet als unkomprimiertes *.wav statt.

Die Samplingrate stelle ich hierbei auf 44,1 kHz – also CD-Qualität – und konvertiere im Anschluss noch in mp3 mit VBR (variabler Bitrate, vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Bitrate#Variable_Bitrate).

Die Änderung der Bitrate z.B. von 96 kHZ (= interne Standardrate des DJM 750) auf 44,1 kHz kann man auch in der Ausgabeeinstellung nachvollziehen und überprüfen.

Mein Urteil: wenn ich nicht weiss, dass eine Änderung stattgefunden hat, höre ich keinen Unterschied. Wenn ich es weiss, dann vielleicht, allerdings nur subjektiv beschreibbar.

Keinesfalls würde ich z.B. sagen, dass der Dynamikumfang deutlich reduziert ist.

Also zur weiteren Verarbeitung und für eine überschaubare Dateigrösse gebe ich hier ein eindeutiges Daumenhoch für das Downsampling auf 44,1 kHz mit eingebauter Soundkarte.

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Laptop-DeeJaying Basics 04 – Soundkarte

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Vergangene Woche hat mich ein FB-Freund angeschrieben, der mit dem Tango-DeeJaying beginnen will.
Seine Frage war, welche Soundkarte man dafür benötigt.
Die Idee dahinter: diese verbessert die Qualität alter schlechter Aufnahmen (automatisch?).

Leider hat keine Soundkarte eine “Tangointelligenz”. Wie schon geschrieben [https://falkoguelberg.wordpress.com/2014/06/22/upgrade-von-djay-auf-traktor-01/] muss die Klangverbesserung am Mixer passieren.
Das kann der in der Software integrierte Equalizer (im kleinsten Fall Bass-, Mitten und Höhenregler) sein oder der externe Mixer, an den das Laptop angeschlossen wird.
Wird eine Software eingesetzt, mit der man Titel vorhören kann, benötigt man für den Vorhörkanal einen separaten Audioausgang zum Anschliessen des Kopfhörers.
Erst dazu benötigt man die externe Soundkarte (ausser das in die Jahre gekommene Laptop hatte keine integrierte, so einen Fall kenne ich aber nicht).

Zur reinen Wiedergabe von Musik – also DeeJaying pur – reichen die in der Abbildung in der unteren Zeile aufgeführten Soundkarten in einer Preisspanne von 70,- bis ca. 100,- EUR aus (mindestens CD-Qualität).

Allerdings muss ich einräumen, dass das Hörerlebniss eine sehr subjektive Warhnehmungssache ist.
D.h. wenn ich 500 Euro für eine Soundkarte ausgebe, wird sich die für mich persönlich bestimmt besser anhören, als die für 70 Euro.
Ich bezweifle allerdings, dass die Tänzer auf einer Milonga meine subjektive Wahrnehmung teilen. 😉